Was haben die Lehrer eigentlich in den Ferien gemacht?

Heute ist die Schule wieder angefangen. Die Kinder kommen aus der Schule, bringen die “Einkaufslisten” mit, wir fahren zum “einkaufen” und ich wundere mich eigentlich nur noch. Wo sich sonst gähnende Leere in den Gängen breitmacht, herrscht emsiges Treiben. Es ist sauvoll in den Schreibwarenläden und sauvoller in den grossen Büroartikelmärkten. Mitleid kann man mit den Staples-VerkäuferInnen haben. Ständiges hin- und hergelaufe. Den ganzen Nachmittag die gleichen Fragen beantworten. Da kann man wirklich froh sein, dort nicht seinen Lebensunterhalt zu verdienen (Jedenfalls am Schulanfangs-Tag. Ansonsten wird es da sicherlich genausogut sein wie überall).
Nachdem wir also so einige Sachen in unserem Einkaufskorb haben (Einkaufswagen zu nehmen grenzt an Selbstmord. Da kommt man nie wieder aus den Gängen raus.) fallen mir die wildesten Verschwörungstherorien ein. Meine Hauptvermutung: Die Sommerferien werden von Lehren dazu benutzt, Bestandslisten von Staples auszuwerten und dann gegen Ende der Ferien die Sachen aufzuschreiben, die mit Sicherheit am ersten Schultag mittags ausverkauft sind. Linierte Schreibkladden Din A4 in Buchform oder so.
Klingt doch irgendwie logisch, oder?
Lustig dann auch an der Kasse:
“87,51 EUR”
“Ist viel, woll? Un das ist nur für ein Kind. Mit dem zweiten komme ich auch noch.”
“Ach hören Sie doch auf, der DVBT-Stick und die 2 USB-Speicherdinger sind doch für das grosse Kind. Ziehen Sie da mal 40 Euro wieder von ab, dann passt das schon.”
“Hehehe, da habense auch wieder Recht”