Vorfreude

12. Dezember 2011

la dispute

Lange nichts mehr hier geschrieben….

Findus und Komplizen der Spielregeln in Duisburg Cafe Steinbruch 16.04.2010

17. April 2010

Verdammt. Warum gehen zu den guten Konzerten kaum Leute hin? Gestern waren wir im wundervollen Cafe Steinbruch in Duisburg, da dort die Komplizen der Spielregeln und Findus gespielt haben.
Es waren leider nur so ungefähr 20 Leute da.

Die Komplizen der Spielregeln sind live einfach faszinierend. Eine ganz tolle Bühnenpräsenz hat der Sänger. Die im Hintergrund laufenden Videos verstärken den Eindruck dann noch. Es macht unwahrscheinlich Spaß, den Jungs bei Ihrer Arbeit zuzusehen. Echt gute Unterhaltung. Ich fand das Album von der Gruppe ja schon gut, aber jetzt bin ich echter Fan.

Findus dann hinterher. Meiner Meinung nach habe die ja eins der besten deutschen Alben im letzten Jahr rausgebracht. Eins der wenigen, wo man keinen Track vorspulen muss, weil da einfach kein schlechtes Lied drauf ist. Die Jungs liefern live gut ab. Eine ganz tolle Stimmung verbreiten die auf der Bühne. Wer bei den Liedern live ruhig rumstehen kann, tut mir leid. Da muss man sich doch bewegen.

Die 200 KM Fahrt habe auf jeden Fall gelohnt. Ich frage mich aber wirklich, warum so wenig Zuschauer da waren. Der Eintrittspreis wurde mit 2 Würfeln gewürfelt und man musste nicht mehr als 8 EUR bezahlen. Für den Preis allemal besser als vor der Glotze zu hängen oder sich die Kante zu geben.

01. April bei McDonalds. Voll reingelegt.

3. April 2010

deppostroph

Dortmund, 01.04.2010. 00:52 Uhr. Wir kommen gerade vom Konzert aus Paderborn und haben noch Hunger. Da bietet es sich an, noch eben beim McDonalds Drive-In an der B1 zu halten. Weil keiner Nachts rausgehen will, wird dann eben vom Auto aus bestellt. Chicken Fresh-Wraps gibt’s wohl nicht mehr wie wir nach dem erfolglosen Bestellungsversuch bemerkten. Aber es gibt ja neue Wraps. Also ausgesucht, bestellt und zur Kasse gefahren. Hm. Erstmal an den Bezahlschalter und Geld abgegeben. Vor uns zwei Wagen. Hinter uns nur einer mit Kennzeichen UN. Und dann warten. Und warten und warten und warten. Der Typ hinter uns bezahlt seine 9,52 EUR und muss auch warten. Und wir warten und warten und warten. Der erste Wagen kriegt seine Sachen und fährt los. Jetzt ist der nächste dran. Und wartet und wartet. Da kommt ‘n Mc-Typ raus mit ‘ner Tüte uns bringt die einem Wagen, den wir vorher nicht gesehen haben und der noch weiter vorne wartete. Der Typ geht wieder rein. Und wir warten und warten. Der Typ hinter uns wird wohl irgendwie ungeduldig und jetzt kommt das, was man von einem UN-Kennzeichen in Dortmund erwartet. Der Motor macht Wrumm Wrumm und mit quietschenden Reifen fährt die Karre aus der Schlange raus und zischt ab. Der hat aber jetzt die Mc-Donalds-Typen voll reingelegt, was? Zahlen und nicht abholen. Das muss wohl der Albtraum von Drive-In-Typen sein. Wir haben uns die restlichen 7 Minuten bis wir unsere Sachen hatten nicht mehr eingekriegt vor lachen. Hehehe. Der hat’s denen aber echt mal wirklich gezeigt.

TorTour 2010 – Paderborn 31.03.2010

1. April 2010

ich, alexander

Gestern abend bin ich spontan mit Laura nach Paderborn zur Tortour 2010 gefahren, da wir vom Geheimkonzert der Tour in Dortmund am 29.03.2010 nichts mitbekommen haben. 120 KM sind wir hingefahren in die gemütliche Alternativ-Kneipe “Alles Ist Gut”. Wir sind ziemlich früh dagewesen. Eintritt mussten wir nicht zahlen, da man uns erzählte, es würde später ein Hut rumgehen, in den man was werfen sollte. Wir haben uns also in den kleinen Saal reingesetzt und blieben bis auf die Musiker bis 20:00 Uhr so ziemlich alleine. Als das Konzert so gegen 20:45 anfing, waren dann die restlichen Tische auch noch belegt. War schon mal beruhigend zu sehen.
Das Konzert fing an mit dem großartigen Ich, Alexander…. Der Hauptgrund, warum wir überhaupt hingefahren sind. Weiter dabei waren der gigantische Pele Caster, der tolle Spaceman Spiff sowie der wirklich unterhaltsame Sascha Blohm. Die 4 Typen haben sich immer abgewechselt und immer 3-4 Lieder im Wechsel gespielt. Konnte also nicht langweilig werden. Das war wirklich wie ein Besuch bei netten Freunden. Lauras Meinung nach hat Alexander zuwenig gespielt. Um 0:05 sind wir dann gegangen. Da war das Konzert aber noch nicht beendet. Open-End war angesagt. Aber wir hatten ja noch die 120 KM zu fahren. War aber wirklich toll. Der Weg hat sich gelohnt.

ich, alexander

Rüdiger Bierhorst – Neue CD erhältlich und neue Webseite online

23. Dezember 2009

Mein Lieblingsliedermacher Rüdiger Bierhorst hat ‘ne neue CD veröffentlicht. Eine neue Webseite ist auch online.

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Setliste Muff Potter Münster 12.12.2009

13. Dezember 2009

Muff Potter Münater 13.12.2009

Verdammt. Eine der besten deutschen Bands wurde zu Grabe getragen. Ich war froh, dass ich beim Abschiedskonzert dabei war.

Colour Haze Stuttgart 18.11.2009

19. November 2009

Colour Haze Stuttgart 18.11.2009

Den Namen der Vorband habe ich schon wieder vergessen. Die hatten sich aber auch nicht vorgrstellt und nichts ins Publikum gesagt. War ganz schrecklicher Sound und ich war froh, Ohrenstöpsel drinzuhaben.

Der Teil von Colour Haze, den ich gesehen habe, war genial. Mit Akkustikgitarrenteil und Sitar. Ich habe sogar ein neues Stück gehört.

Nur noch eins: Wer Konzerte in der Woche um 21:00 Uhr mit Vorband anfangen lässt, hat nicht an die anreisenden Zuschauer gedacht. Ich glaube, Colour Haze sind nicht vor 22:00 angefangen. Um 24:00 Uhr musste ich im Hotel sein, weil ich am nächsten Tag um 5:00 Uhr rausmusste. Ausserdem war ich unwahrscheinlich müde und konnte kaum noch stehen. Ich bin ja um 6:00 Uhr aus Dortmund angereist. Das war mir einfach viel zu spät.

Kettcar im Konzerthaus Dortmund 07.11.09

8. November 2009

Kettcar Konzerthaus

Ich habe ja schon eine Menge kettcar-Konzerte gesehen. Zuletzt den Auftritt im Domicil Dortmund im Rahmen der Visions-Geburtstagsfeier, der mich fragen liess, ob kettcar überhaupt noch meine Lieblingsband sind.

Gestern hat’s mich wieder umgehauen. Sowas tolles und schönes durfte ich lange nicht mehr erleben. Diese Stimmung, das Konzerthaus, das Publikum, die Streicher, die Band. Einfach nur Perfekt.

Danke kettcar.

Setlist

Jupiter Jones Konzerte Oberhausen und Düsseldorf

6. November 2009

Jupiter Jones

04.11.09 Jupiter Jones im Druckluft Oberhausen.

Setliste war die gleiche wie bei den vorherigen Konzerten. Aber sie haben zusätzlich “Du und Jörg Haider” gespielt und zwar sehr gut.
Es waren ziemlich viele “ältere” Leute im Publikum. Die pogenden Skaterkids waren alle nicht da. Schade eigentlich…
Die Jungs waren wohl froh, wieder vor mehreren Leuten spielen zu können. Das Konzert war grandios.

Schönster Moment des Konzerts war für uns natürlich, als Nicholas Müller das Lied “Eine Landjugend” Alina und mir gewidmet hat. Haben wir uns riesig drüber gefreut.

05.11.09 Jupiter Jones im Zakk Düsseldorf

Megahammer Jupiter Jones-Konzert in Düsseldorf gestern. Das Highlight der Tour für mich.

Leider sind wir nicht zum Anfang dagewesen. Wir waren um 20:00 Uhr da, aber da hat die Vorgruppe schon gespielt.

Zur Vorgruppe Cancer haben wir uns sofort nach vorne an die Bühne gestellt, weil wir die ja schon 2 mal gesehen haben und wir unheimlich begeistert von den 3 Jungs sind. Wir haben sofort einen Handschlag vom Sänger gekriegt, als er uns gesehen hat. Auf so’ner grossen Bühne wie im Zakk rocken die noch mehr ab. Die sind im Moment in Deutschland auf Tour. Unbedingt hingehen.

Jupiter Jones haben eine Super-Set gespielt. 2 Lieder mehr als in Oberhausen. “Reiss die Trauer aus den Büchern” und ich glaube “Alles Glück der Welt” wurde zusätzlich gespielt. Ausserdem auch “Du und Jörg Haider”.

Oberhausen war ja schon toll wurde aber von Düsseldorf locker geschlagen. Das Publikum war gut drauf und hat schön getanzt. Nettes Publikum war da. Kein Gelaber aus dem Publikum. Platz genug war vorhanden und bei einem Lied war sogar Pogotanzen angesagt.

Das Zakk ist immer super. Der Ton immer gut und nie zu laut.

Philipp Poisel in der Zeche Bochum 16.09.09

17. September 2009

Eigentlich höre ich den Philipp Poisel nicht so gerne. Eigentlich bin ich nur Alina zuliebe mitgegangen. Ich bin aber gänzlich ohne Vorurteile hingegangen. In die ausverkaufte Zeche Bochum.
25 Minuten vor Einlass war schon ‘ne kleine Menge von unterschiedlichen Besuchern vorhanden.
Als wir uns dann unters Dach an den Eingang stellten, sind plötzlich alle Leute, die sich nicht direkt vor den Eingang gestellt haben, unruhig geworden und rückten dann auf.
Kurz vor Öffnung war so schon ein kleiner Menschenauflauf vorhanden. die Türen gingen auf und der Security-Mann am Eingang rief noch “Keine Fotos” und rein ging’s. die haben während des Konzerts auch richtig gut aufgepasst und sind sofort losgestürmt, wenn sie ein elektrisches Gerät entdeckt haben.

Nach einer Stunde oder so kam dann der Vorband-Mann mit Gitarre und er hatte noch ‘n Kumpel am Keyboard mitgebracht. Ein Dreierpack weiblicher Labertaschen neben mir unterhielten sich darüber, ob dass wohl der Poisel sei. Als er anfing, Musik zu machen, haben sie aber gemerkt, dass er das nicht ist. Der Dreiberpack laberte aber trotzdem weiter. Die Musik war laaaangweilig und es hörte nicht auf.
Als er fertig war, meinte er noch, er wäre am Merchstand, wo es CDs von allen Künstlern des Abends gäbe. Wie Was wo? Künstlern? Richtig. Es kam noch ‘ne Vorband.
Da saß ‘n Typ mit Gitarre auf der rechten Seite, ein Percussion-Künstler mit Art Garfunkel-Haaren auf der rechten Seite. Das war lustig, dem zuzusehen. Der saß auf einer Holztrommel und hatte vor sich allen möglichen Trommel- und Glockenzeugs. Die Basstrommel hat der mit seinen mit Socken bekleideten Füßen gemacht. Ja und dann kam dann noch ‘ne oberweitenarme Sängerin in Schlabber-T-Shirt, Jogginghose und Stöckelschuhen auf die Bühne. Die Band kannte zwar keiner, aber die Musik muss wohl in ICQ-Kreisen bekannter sein. So richtig Stimmung wollte aber nicht aufkommen.

Dann war erstmal gar nix. Die Bühne wurde von den Vorband-Resten entfernt, die Monitorboxen wurden weggeräumt und es kam mir endlos vor, bis sich was tat. Der Philipp ist wohl noch poiseln, habe ich mir so im Scherz gedacht.
Ein Bühnenarbeiter hat dann ‘ne Thermoskanne an die Drums gestellt, ein Jüngelchen zwischendurch mal Bass und Gitarre gestimmt und dann warten und warten und warten.

Endlich kamen ein Gitarrist, ein Bassist und ein Trommler auf die Bühne und haben angefangen, Musik zu machen. Kurze Zeit später kam dann der Herr Poisel und liess sich abfeiern. Irgendwie ist mir ein Rätsel, warum den alle heiraten wollen? Der sieht doch so aus wie Cappui mit Haaren. Meine ich jedenfalls, Alina meint ja nicht. Der Typ ist aber so auf der Bühne ganz sympatisch, könnte aber mehr aufs Publikum eingehen. Ich hätte gerne noch erfahren, wie es denn mit dem schwedischem Mädchen weitergegangen ist, für die er einen Liebesbrief geschrieben hat.

Das Dreierpack junger Frauen ist mir übrigens mit ihrem Dauer-Gesabbel tierisch auf den Senkel gegangen. Wieso gehen die bloß auf Konzerte, wenn die von der Musik nichts mitbekommen, Mitten im ruhigsten Lied ist mir dann der Kragen geplatzt und ich habe mein Missfallen über ihre nicht vorhandenen Manieren kundgetan. Dann ging’s erstmal.

Die Musik ging weiter und weiter. Der Abend zog sich ganz schön hin.

Beim letzten Lied vor den Zugaben (Irgendwas mit Tanzen) hatte ich immer das Gefühl, den Tanzdachs-Smiley statt den Herrn Poisel auf der Bühne zu sehen, hihi. Ausserdem hat er vom Publikum Applaus für alle möglichen Leute haben wollen. Den Bassisten, den Gitarristen, den Tonmeister, den Tonmeister, den Gitarrenstimmer und was weiss ich wen noch alles.
Irgendwann war aber auch dieses Konzert zu Ende und ich war froh, wieder nach hause fahren zu dürfen. Manchmal ist es da schöner als auf einem Konzert…